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Seite 2 20 Jahre Senioren Union

Schon in der ersten Mitgliederversammlung, die am 26.04.1989 im „Ratskeller" stattfand, macht der Vorsitzende deutlich, wo die Ziele der Senioren-Union liegen. „Wir sind keine Betreuungseinrichtung für Altenstuben, Altenclubs oder karitative Einrichtungen. Wir wollen nach Möglichkeiten suchen, aktiv die Kommunalpolitik in unserer Stadt mit gestalten und beeinflussen zu können." Es wurden den einzelnen Vorstandsmitgliedern bestimmte Funktionen und Zuständigkeiten übertragen, über die sie in den Mitgliederversammlungen berichten sollten, so über kulturelle Bereiche, Vorbereitung von Veranstaltungen und Fahrten, kommunalpolitische Ereignisse oder auch über Vorgänge in der Kreispolitik.

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Für das laufende Jahr wurden 3 Veranstaltungen geplant, u. a. eine Besichtigung des Pflanzenschutzzentrums der Bayer AG in Monheim. 1989 war ein Kommunalwahljahr. 3 Mitglieder der Senioren-Union bewarben sich für einen Sitz im Rat der Stadt. Wahlkampf unterstützend berichtete der damalige Bundestagsabgeordnete aus Neuss, Dr. Hüsch, aus Bonn und über die aktuelle Lage.

 

Beschlossen wurde ebenfalls, im Dezember eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Eingeladen werden sollten die Mitglieder, natürlich mit Ehepartner. Bei einem Mitgliederstand von 34 Personen (Stand 01.08.1989) rechnete man mit 30 bis 40 Teilnehmern. Die Feier fand dann auch im Saal des „Ratskellers" statt. Diese erste Weihnachtsfeier sollte der Auftakt der seitdem jährlich folgenden gleichartigen Veranstaltung werden, die sorgfältig, oft mit viel Einfühlungsvermögen und Liebe zum Details vorbereitet und durchgeführt wurden. Mit wachsender Mitgliederzahl stieg auch die Zahl der Teilnehmer an der später Adventsfeier genannten Veranstaltung, die sehr gern und gut besucht wurde, so dass man wohl sagen kann, sie wurde im Laufe der Zeit zu einem glanzvollen Abschluss eines jeden Jahres. Nachdem die früheren Feiern im „Ratskeller" abgehalten wurden, wechselte man in den Gemeindesaal der „Hl. Familie", später dann, als es auch hier zu eng wurde, in die zum Teil der Stadt Dormagen gehörende „Pfarrscheune" in Zons. Diese Räume, von der Stadt mit großem finanziellen Aufwand restauriert, begünstigten eine großzügige Ausstattung des Saales und ermöglichten auch den Einsatz größerer Einheiten für die musikalische Begleitung und Ausgestaltung der Feiern.

 

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1990 bereits kam es zu einem Wechsel in der Führung der Senioren-Union. Für den 21. Februar waren Neuwahlen angesetzt worden. Nachdem Hans Becker die Erklärung abgegeben hatte, als Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung zu stehen, bewarb sich Karl-Heinz Vaaßen um diese Position. Er wurde einstimmig gewählt, ebenso Hans Becker, der als nunmehr stellv. Vorsitzender kandidiert hatte. Auch Hans Breitmar stellte sein Amt wegen Überlastung durch Tätigkeit im Rat zur Verfügung und wurde durch Heinrich Laier ersetzt.

 

Die Aktivität des Vorstandes bei der Organisation von Fahrten und Veranstaltung  steigerte sich, was die Mitglieder nicht nur gern zur Kenntnis nahmen, sondern ihre Zustimmung durch rege Teilnahme zum Ausdruck brachten. 7 Veranstaltungen in den Jahren 1991 1992, 8 in 1993, 13 gar in 1994, darunter ein mehrtägige Fahrt zum Europaparlament nach Straßburg.

 

Es folgten Jahre, in denen die Mitglieder eine Auswahl an Angeboten hatte, was sich auch im Umfeld der Nicht-CDU-Mitglieder herumsprach, so dass auch die Mitgliederzahl enorm anstieg. Ende 2002 war die Mitgliederzahl auf 216 angewachsen, eine Anzahl, die auch organisatorische Probleme mit sich brachte, welche auch mit den bis dahin eingesetzten Mitteln kaum noch zu bewältigen waren. Ein Bus reichte mitunter für die geplante Fahrt nicht aus, es mussten schon 2 eingesetzt oder die Fahrt musste wegen des großen Interesses kurzfristig erneut durchgeführt werden. Auch ein Zeichen dafür, dass der Vorstand mit seinen Organisationen richtig lag und Ziele suchte und fand, die vielen Mitgliedern zusagten und sie zur Teilnahme bewog.

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So hatten sich, man könnte fast sagen, einige Schwerpunkte bei der Art der Veranstaltungen bzw. Reiseziele gebildet.

Beliebt waren zum Beginn eines Jahres die Krippenfahrten, eine Spezialität von Hans Güdelhöfer. Er kannte im weiten Umkreis wie kein anderer die Kirchen, die besonders sehenswerte Weihnachtskrippen aufbauten und führte die Senioren-Union über viele Jahre hinweg bei einer Fahrt zu 2,3 oder gar 4 verschiedenen Orten. Natürlich immer mit Besuch eines schönen Restaurants zum Mittagessen, auf das die Senioren nur ungern verzichtet hätten. Ebenso gehörte die Tasse Kaffee mit einem ordentlichen Stück Kuchen am Nachmittag in einem gemütlichen Café zum „Pflichtteil" jeder Fahrt.

 

Die Serie begann 1996 mit der Basilika Knechtsteden, St. Bruno, Stommeler Busch und St. Elisabeth in Köln-Pesch. 1997 waren 3 Kirchen in Köln, St. Maria in Lyskirchen, St. Ägidius in Wahn, St. Severin in Köln und auf der Heimfahrt noch ein kleiner Abstecher wiederum nach Pesch. 1998 standen die ev. Hoffnungs- und Markuskirche in Porz auf dem Programm, ebenso die kath. Kirchen St. Margareta und St. Ägidius. 1999 waren es 4 Kölner Pfarrkirchen, 2000 dann erstmals ins Kloster der Steyler-Missionare, ebenfalls ins Kloster führte auch die Besichtigung im nächsten Jahr, nämlich zur Benediktiner-Abtei in Siegburg und nach St. Hippolytus in Troisdorf. Nun, das war ja etwas ganz besonders, eine Wurzelkrippe, wohl einmalig in ihrer Art. Zum Abschluss dieser Tagestour dann erneut, zum 6. Mal in Folge, nach St. Elisabeth in Pesch.

 

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Wegen der Währungsumstellung von DM auf Euro fand 2002 seit langer Zeit zum Jahresbeginn keine Krippenfahrt statt. Umso größer war dann der Andrang 2003. Ein Bus reichte nicht. 2 Busse starteten mit dem Ehepaar Kolb als Reiseleiter nach Waldbreitbach, wo es nicht nur der Welt größte Naturwurzel-Krippe, sondern auch den weltgrößten Weihnachtsstern zu bestaunen gab. Anschließend gab es noch eine Ausstellung von 500 Krippen zu sehen. In den Jahren 2004 bis 2007 hatte Willi Böhler die Organisation der Krippenfahrten in Köln übernommen, durch die Kirchen führte Herr Leitner, der dies mit viel Sachverstand und Humor machte. 15 verschieden Krippen waren Ziele in diesen Jahren. 44 Teilnehmer waren es noch 2004, 24 nur noch 2007. 11 Jahre sind trotz aller Vielfalt eine lange Zeit für diese Themenfahrten. Eine Pause schien angemessen.

 

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